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 |  |  | Ambushing | Trittbrettfahrer der Euro 2008? | Rechtskunde aktuell: Wer darf wie werben, womit!
Der Bundesrat wollte mit einer Revision des Bundesgesetzes gegen unlauteren Wettbewerb Unberechtigte davon abhalten, mit der Euro 2008 zu werben. Am Mittwoch hat er einen Entwurf zum Schutz vor "Schmarotzerwerbung" veröffentlicht Gegen das Gesetz wird Kritik laut. So hat Marc Schwenninger, Rechtskonsulent des Verbands Schweizer Werbung, in einem Schreiben an die Verbandsmitglieder dargelegt, weshalb die geplante Bestimmung aus seiner Sicht "höchst problematisch" ist. Quelle und mehr dazu auf www.persoenlich.com... www.markenlexikon.com/markenglossar.html
EURO 08 - Nein zur Anpassung des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb gekürzt userhelp.ch, Orginaltext: http://www.bl.ch Regierungsratsmitteilung...
Im Zusammenhang mit der Durchführung der Fussball-Europameisterschaft 2008 hat die UEFA bei der Bundesverwaltung verschiedene Massnahmen zum Schutz ihrer eigenen kommerziellen Rechte verlangt.
Anpassung Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG): Sondertatbestand zum sog. "Ambush Marketing" ("Trittbrettfahrer-Marketing")
Damit wäre es künftig allen Unternehmen gesetzlich verboten, mit ihren Produkten einen Bezug zu einem kulturellen, sportlichen oder wirtschaftlichen Anlass zu schaffen, bei dem sie nicht als Sponsoren beteiligt sind. In seiner Vernehmlassung lehnt der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft die Schaffung einer Sondernorm zum "Ambush Marketing" ab.... ... zudem ist darauf hinzuweisen, dass das "Ambush Marketing" nicht generell unlauter ist, sondern nur dann, wenn eine Täuschung des Publikums vorliegt. Diesbezüglich besteht jedoch bereits heute im UWG eine Generalklausel, die sicherstellt, dass jedes täuschende oder in anderer Weise gegen Treu und Glauben verstossende Geschäftsgebaren als widerrechtlich gilt. Dank dieser lückenlosen und bewährten Regelung erweist sich die spezielle Erfassung des "Ambush Marketing" in einem eigens dafür geschaffenen Sondertatbestand als überflüssig.
... die neuen Gesetzesbestimmungen primär zum Zweck haben, der UEFA eine quasi-monopolartige Stellung zu verleihen, damit sie unter anderem mehr Werbeeinnahmen im Rahmen der EURO 08 generieren kann. Eine derart überhöhte und privilegierende Absicherung der Position eines privaten Grossveranstalters steht indessen nicht im Einklang mit dem schweizerischen Wettbewerbsrecht, da die unternehmerische Freiheit der anderen Marktteilnehmer unzulässig beschnitten wird.
Ungekürzter Orginaltext: http://www.bl.ch...
Firmen versuchen die EM für Ihre Werbung zu nutzen!
Die Unternehmen möchten von der Euphorie rund um die Fussball-EM-Endrunde in der Schweiz profitieren. Ein Sponsoring oder den Erwerb einer Lizenz werden sich allerdings nur die wenigsten Firmen leisten können. Fussball ist en vogue. Seit die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft regelmässig Spiele gewinnt statt ehrenvolle Niederlagen zu sammeln, gehört es zum guten Ton, dabei zu sein und mitzureden. Das gilt nicht nur für Fans, sondern auch für Unternehmen. Klar also, dass die Schweizer Firmen auch 2008 bei der EM-Endrunde in der Schweiz an vorderster Front dabei sein wollen.
Ambush Marketing ist in Während der Status als offizieller Sponsoringpartner aus finanziellen Gründen für die wenigsten Unternehmen in Frage kommt, wollen clevere Unternehmen als Trittbrettfahrer von der EM-Endrunde profitieren. Ambush Marketing (ambush: engl. für Hinterhalt) nennt man diese Vorgehensweise. Bereits während der WM 2006 in Deutschland profilierten sich Schweizer Firmen mit dieser Werbeform. Mehr Infos auf...
Sie sind als Sponsor an dieser Seite Interessiert? Wir betreiben seriöse Information: Fussball EM in der Schweiz ist Allgemeinbildung! Mit www.userlearn.ch und ch-info.ch betreiben wir zwei Portale Allgemeinbildung und Tourismus in der CH!
Sponsoren informieren wir gerne näher...
Salonfähig? Mit Blick auf die Euro 08 hat die Agentur Publicis ein Strategie-Tool für Ambushing- und Sponsoring-Engagements an Sportanlässen entwickelt. Ambushing wird meist gleichgesetzt mit Irreführung der Konsumenten durch unerlaubte Assoziation eines Produktes oder einer Dienstleistung mit einem werbewirksamen Anlass, um davon ohne Leistung eines eigenen Beitrags zu profitieren. Dagegen wehrt sich Achill J. Prakash, strategischer Planer bei Publicis: «Die Ambushing-Definitionen in der wissenschaftlichen Literatur sind bis heute zu wertend und zu eng gefasst. Ausserdem wird die Diskussion auf moralisch-ethischer Ebene geführt». In seinen Augen muss Ambushing und Sponsoring gleichberechtigt nebeneinander stehen. Ganzer Artikel auf www.werbewoche.ch/newsmail070613_ambushing.werbewoche
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